Meine Schwester
Diese Geschichte beruht auf einer Erzählung eines Freundes
der dies so erlebt hat. Da wir auch seine Schwester kennen, ist sie
wahr. Wir haben nur die Namen geändert und die Ortschaft weggelassen.
Viel Spass beim lesen.
Mein Vater kam bei einem Autounfall ums Leben als meine Zwillingsschwester
und ich erst 4 Jahre alt wahren. Erinnerungen an ihn hab ich keine,
meine Mutter hat nie wieder geheiratet und hatte auch nie einen Freund.
So wuchsen wir beide ohne männliches Familienoberhaupt auf. Ob
dies der Grund für die Strenge Erziehung durch Mutters Hand war?
Sicherlich hatte sie es nicht besonders einfach um uns beide heranwachsenden.
Sie bezog eine kleine Rente und ging nebenher noch hie und da arbeiten.
Es mangelte uns an nichts. Wir bewohnten eine geräumige Altstadt
Wohnung die sehr häuslich und hübsch eingerichtet war. Sehr
viel Wert legte Mutter auf Sauberkeit und Reinlichkeit. Als kleinere
Kinder mussten wir jeden Abend unsere Spielsachen verträumen. Mutter
achtete darauf, dass auch unsere Zimmer immer ordentlich aufgeräumt
waren.
Überhaupt keinen Spass verstand sie, wenn wir mal unfolgsam wahren
und als wir in die Schule kamen und mal die Zeugnisnoten nicht ihren
Erwartungen entsprachen. Oder man verpatzte eine Prüfung. Wenn
wir Glück hatten gab es nur ein Donnerwetter. Hatte man Pech landete
man über ihrem Knie und bekam ihre Hand zu spüren. Anschliessend
hatte man danke zu sagen und durfte mit rotem Hinterteil zu Bette.
Wenn es soweit wahr, zitierte Mutter einem in die Küche, verlangte
dass man die Türe schloss und dann bekam man von ihr die Aufzählung
seiner Untaten zu hören. Das Andere von uns beiden war dabei entweder
im Wohnzimmer oder gar nicht zu Hause. Im Wohnzimmer hörte man
nur Stimmengemurmel aus der Küche, dann die Geräusche. Öffnete
sich dann die Küchentüre sah ich meine Schwester wie sie mit
gesenktem Kopf in ihr Zimmer verschwand.
Als ich 14 Jahre alt war, eröffnete mir Mutter, dass es nun nicht
mehr nur bei ihrer Hand bliebe sondern sie gedenke mich, sollte ich
mir was zu Schulden kommen lassen, mich mit dem grossen Kochlöffel
zu versohlen. Dies weil ich nun "Gross" sei und sie wolle,
dass aus uns was rechtes werde.
Als ich meine Schwester darauf ansprach, denn es hiess bei uns zu Hause
immer: Gleiches Recht für Alle', sagte mir Veronika, dass
Mutter ihr das gleiche gesagt habe. Nur mit dem Unterschied, dass sie
ihre Missetaten mit dem Teppichklopfer büssen müsse.
Mutter achtete immer darauf, dass der Sünder alleine zu ihr in
die Küche kommen musste. Nie hat es sich ergeben, dass sie meine
Schwester im Wohnzimmer vor mir ausklopfte oder mich vor Veronika. Peinlichst
achtete man darauf, dass die Küchentüre geschlossen war. Sicherlich
bekam ich die entstehenden Geräusche mit wenn ich zu Hause war.
Oder meine Schwester höre die verhaltenen Geräusche, wenn
ich den Kochlöffel zu spüren bekam.
So wuchsen wir heran. Nein wir sind auch heute unserer Mutter nicht
böse oder nachtragend. Denn wir sind der Meinung, dass sie, mangels
Vater, wohl sehr streng zu uns war aber nur unser bestes wollte. Und
sie Sorgte für uns sehr liebevoll und bot uns eine schöne
Kindheit.
Ich war noch nicht ganz 18 Jahre alt. Beim Mittagessen fragte ich um
Erlaubnis nach der Schule zusammen mit einem Freund für die Schule
lernen zu dürfen und erst nach dem Nachtessen nach Hause zukommen,
denn ich sei von den Eltern des Freundes zum Essen eingeladen. Wenn
Mutter hörte, dass man lernen wolle sagte sie eigentlich nie Nein.
Und so bekam ich die Erlaubnis erst später zu Hause sein zu müssen.
Ich hatte nicht vor Mutter zu belügen. Im Gegenteil: nach der Schule
ging ich mit meinem Freund zu ihm nach Hause und wir steckten unsere
Köpfe in die Bücher um zu lernen.
Das Nachtessen schmeckte köstlich und anschliessend paukten wir
noch so rund 2 Stunden.
Es war nach 20 Uhr als ich zu Hause ankam und die Wohnungstüre
öffnete. Eine komische Stimmung in der Wohnung hinderte mich daran
laut "Hallo zusammen" zu rufen wie ich es eigentlich immer
tat wenn ich rein kam. Ich kann nicht genau sagen was es war: das Licht
in der Wohnung ? Die offene Küchentüre und das Licht das dort
brannte ? Das dunkle Wohnzimmer ? Die halb offene Türe zum Zimmer
meiner Schwester ?
Für Dich als nicht Mitglied der Community der Spanker endet die
Geschichte hier.
Aktualisiert am:
31.12.2009
/ Autor: Spanks
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